Jul 122017
 

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Jul 122017
 

Eliza Hill bat uns darum, ein weiteres Mal auf eine ihre Veröffentlichungen hinzuweisen. Das tun wir natürlich herzlich gern 🙂

 

Einer wie Chicago: Band 1

 

Zum Inhalt:

June Mortens Welt steht Kopf, als Luca Bexton in ihr Leben tritt, groß, gutaussehend und ungehobelt. Mit Hund und Jaguar bringt er sie, einer Naturkatastrophe gleich, völlig durcheinander. Und als ob das nicht schon nervenaufreibend genug wäre, hat June auch noch den ganz normalen Alltagswahnsinn am Hals, der neben ihrer Familie auch noch zwei durchgeknallte Freundinnen beinhaltet und noch vieles mehr…

Doch nachdem June und Luca ihre ersten Differenzen überwunden haben, entwickelt sich etwas zwischen ihnen, das sich schon bald nicht mehr leugnen lässt. Allerdings ist Luca kein einfacher Mensch und ein Schatten der Vergangenheit liegt über ihm. Kann June diesen vertreiben und in das Herz des außergewöhnlichen Mannes blicken?

 

Zur Leseprobe geht es hier entlang.

 

Wir wünschen Eliza nach wie vor alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg als Autorin 🙂

Mai 282017
 

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Mai 172017
 

Die mobile Website ist bereit für einen ersten Beta-Test, welcher kommende Woche starten soll. Um euch schlussendlich ein möglichst fehlerfreies und gut funktionierendes Design präsentieren zu können, benötigen wir eure Unterstützung. Aus diesem Grund suchen wir User, die bereit wären, das Ganze vorab ausgiebig zu testen 🙂 Solltet ihr Interesse haben, hinterlasst bitte einfach einen kurzen Kommentar unter Angabe eures Nicknames und dem Typ eures Mobilgerätes (Android Smartphone, Android Tablet, iOS Smartphone, iOS Tablet, Windows Smartphone, Windows Tablet, etc.) unter diesem Beitrag.

Um am Betatest teilnehmen zu können, solltet ihr folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Ihr besitzt mindestens 1 Mobilgerät mit einem mobilen Betriebssystem (Smartphone, Tablet o.ä. mit Android, iOS, Windows Mobile o.ä.)
  • Ihr seid bereit zum Melden von Fehlern und Problemen, sowie zur Kommunikation mit dem Testleiter das Team-Tool Slack zu verwenden und dazu die entsprechende App auf eurem Mobilgerät (Android, iOS oder Windows Mobile) bzw. das entsprechende Programm auf eurem Computer (Windows, Linux oder Mac) zu installieren.
  • Ihr habt Lust und Zeit, unsere mobile Website auf eurem Mobilgerät gewissenhaft nach Anleitung zu testen und gefundene Fehler und Probleme schriftlich in gut verständlicher Form an uns zu melden
    Solltet ihr für den Betatest ausgewählt werden, erhaltet ihr bei Beginn weitere Informationen und Instruktionen per E-Mail.

Die Anmeldung zu diesem Beta-Test ist jetzt beendet, die Kommentare wurden geschlossen. Der Test beginnt am 04.06.2017, alle ausgewählten Tester erhalten an diesem Tag weitere Informationen per interner Mail an den von ihnen angegebenen Nickname. Vielen Dank an alle Freiwilligen!

Mrz 132017
 

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Usertreffen Hamburg

 Posted by at 12:44  Usertreffen
Mrz 062017
 

Bitte beachten: Allgemeine Informationen zu Usertreffen

Ort: Hamburg Hauptbahnhof (vor McDonalds, dort, wo man auf die Gleise runterblickt)

Datum und Uhrzeit: 25.03.2017, 12 Uhr (gewartet wird bis Viertel nach)

Sonstiges: Als Gruppe dürften wir generell recht auffällig sein. Wir werden uns aufgrund der recht frischen Temperaturen im Freien (wie beim letzten „Winter“-Treffen) in die Restaurant-Ebene von Karstadt setzen, aber bringt trotzdem gerne Essen und Trinken mit, wir werden sicher auch Kuchen oder dergleichen für alle haben. Ein klein wenig Geld wäre auch nicht schlecht, falls man sich noch spontan dort z.B. etwas zu trinken kaufen will. Da es dort relativ viel Platz und ein paar größere Tische gibt, kann man sich gut verteilen und wird auch nicht gestört, solange alles im Rahmen bleibt. Kartenspiele könnten auch eine Option sein, da sich sicherlich einige Mitspieler finden. Regenschutz für den Weg dorthin kann vermutlich auch nicht schaden, es ist immerhin Hamburg und man kann nie so ganz sicher sein, was das Wetter angeht.
Es wäre außerdem nett, wenn ihr vorher kurz Bescheid gebt, dass ihr kommt, damit ich planen kann, wie viele wir etwa werden – das macht die Organisation einfacher, und außerdem wird dann bei Verspätungen (z.B. bei Zügen soll so etwas ja durchaus vorkommen) auch entsprechend gewartet.

Organisation: Mistral

Feb 212017
 

Lysander Schretzlmeier bat uns darum, den von ihm gegründeten (und frisch geschlüpften) Traumtänzer-Verlag vorzustellen. Dieser Bitte kommen wir natürlich gern nach 🙂


Der frisch ins Leben gerufene Traumtänzer-Verlag ist spezialisiert auf Bücher mit schwulen Protagonisten, ob in Form einer Romanze, Fantasy, Krimi, Erotik oder als historischer Roman. Unser Ziel ist es, in jeder Hinsicht schöne Bücher zu verlegen: Geschichten, die zum Träumen einladen, die den Leser mitreißen und mitfiebern lassen.

Der Träumtänzer ist kein Zuschuss-Verlag, für Autoren entstehen in keinster Weise Kosten. Unsere Veröffentlichungen werden lektoriert und korrigiert, erhalten eine Verlags-ISBN und werden ansprechend gesetzt.. Es gibt E-Books und Taschenbücher, zugehöriges Merchandise ist in Planung, ebenso wie der erste Messestand Ende 2017. Uns ist es wichtig, dass sich die Autoren bei uns wohlfühlen und mit uns an einem Strang ziehen, um ihre Bücher publik zu machen und möglichst viele Leser damit zu begeistern.

Lesern bieten wir nur die schönsten Geschichten, möglichst fehlerfrei und zu den günstigsten Preisen, mit denen ein kleiner Verlag kalkulieren kann.

Traumtänzer war ein lange gehegter Traum, der von langer Hand geplant und vorbereitet verwirklicht worden ist. Natürlich muss ich – hier Lysander, auf Fanfiktion.de unter dem Namen Gossenprinz zu finden – noch Vieles aus der Praxis lernen, aber vor allem auch dank der Unterstützung tatkräftiger Helfer bin ich zuversichtlich, dass der Verlag gut laufen wird. Unser erstes Projekt, „Die Stille der Musik“ von Svea Lundberg, ist jetzt schon ein Erfolg mit überwiegend sehr positiven Kritiken, was uns alle sehr freut und uns in unserem Tun bestärkt.

Infos zum Verlag gibt es auf der Website: www.traumtaenzer-verlag.de, Anfragen und Manuskriptangebote sind herzlich willkommen. Großen Dank an das Operatoren-Team von Fanfiktion.de für die Möglichkeit, euch unseren Verlag vorstellen zu dürfen.

 

Wir wünschen Lysander und dem Traumtänzer-Verlag von Herzen alles Gute und viel Erfolg!

Jan 232017
 

Eine Redakteurin der Offenbach-Post teilte uns mit, dass sie einen Bericht zum Thema Fanfictions plane und dafür noch auf der Suche nach passenden Interviewpartnern sei.

Gesucht werden 1-3 Leute aus dem Rhein-Main-Gebiet (Offenbach, Hanau oder Frankfurt am Main). Das Alter spielt keine Rolle (Denkt aber bitte daran, dass ihr vorher eure Eltern fragen solltet, solltet ihr jünger als 16 Jahre alt sein). Wichtig wäre es, dass ihr in mindestens einem der größeren Fandoms schreibt (z.B. Harry Potter, Der Herr der Ringe, Star Wars, Star Trek), von Vorteil wäre es auch, wenn ihr gleichzeitig auch in den freien Arbeiten unterwegs seid.

Wie lange ihr bereits in der Fanfiction-Szene aktiv seid, spielt keine Rolle.

Solltet ihr Interesse haben, meldet euch bitte unter diesem Blogeintrag.

Jun 152016
 

Aufgrund der recht umfangreichen Änderungen der Hausregeln in den letzten Monaten, verlieren einige der in diesem Blog veröffentlichten Regelerläuterungen ihre Gültigkeit. Wir werden nun also nach und nach die betroffenen Blogeinträge überarbeiten und an die neuen Regeln anpassen.

Den Anfang machen die Leerkapitel 🙂

 

 

Regelkonforme Texte hinsichtlich der Leerkapitelregelung sind:

● Prosatexte, Fanfiktions und Poesie nach den Richtlinien unserer Verbote und Einschränkungen

● Steckbriefkapitel, unter bestimmten Voraussetzungen, die ebenfalls in den Verboten und Einschränkungen nachzulesen sind

● Vorworte und Nachworte

Als Leerkapitel gewertet werden:

● Allgemeine Hinweise der Autoren. Darunter fallen Texte, die darauf hinweisen, dass…

  • die Geschichte abgebrochen wurde
  • die Geschichte pausiert
  • der Autor im Urlaub oder krank ist
  • der Autor Probleme, welcher Art auch immer, mit der Geschichte hat
  • der Autor die Nase voll von sogenannten Schwarzlesern hat
  • der Autor die Geschichte erst weiterführen wird, wenn er eine bestimmte Anzahl Reviews erhalten hat

Auf all diese Punkte kann man in der Kopf- oder Fußzeile eines Kapitels oder direkt im Profil eingehen.

Aber Vorsicht! Bei sogenannter Reviewerpressung handelt es sich zwar nicht um einen Regelverstoß, sie ist allerdings nicht gern gesehen und der Schuss geht meist nach hinten los. Der Leser kann sich dadurch (zurecht) vor den Kopf gestoßen fühlen und beschließen, die Geschichte nicht weiter zu verfolgen. Wir verstehen es natürlich, dass es frustrierend ist, auf einen Text keine oder nur sehr wenig Rückmeldung zu bekommen, denkt aber bitte immer daran: Leser sind nicht dazu verpflichtet, Reviews zu hinterlassen.

● Prosa- oder Fanfiktionkapitel, die weniger als 100 Wörter Geschichtstext beinhalten

● Steckbriefkapitel, die aus weniger als 300 Wörtern bestehen

● Vorworte und Aufrufe für Mitmachgeschichten, die nicht zusammen mit einem Prolog oder dem ersten Kapitel der Geschichte hochgeladen werden

● Nachworte, die nicht zusammen mit dem letzten Kapitel einer Geschichte hochgeladen werden. In diesem Fall fordern wir natürlich nicht zum Löschen des Nachwortes auf. Es kann allerdings passieren, dass wir bei wiederholten Verstößen dieser Art die Geschichte temporär sperren

Mrz 302016
 

lavather war dieses Jahr wieder auf der Leipziger Buchmesse unterwegs und hat sich bereiterklärt, uns eine kleine Zusammenfassung zu schreiben. Vielen Dank dafür!


Auf die Leipziger Buchmesse diesen Jahres hatte ich mich schon lange gefreut. Ich hatte mir fest vorgenommen, einen ganzen Tag durch die Reihen von Verlagen und Büchern zu schlendern, hier und da ein wenig zu schmökern und eventuell ein oder zwei Bücher zu kaufen. Acht Stunden sollten dafür ja ausreichen, nicht? Pustekuchen!

Bereits um 10 Uhr war die Eingangshalle brechend voll und meine Begleiter stürmten zielgerichtet voran, vorbei an halbnackten Frauen, die sich von Freunden und Freundinnen anmalen und einwickeln ließen, zwischen den Massen blitzte es immer wieder blau durch, aber jedes Mal, wenn ich mich umdrehen und das blaue Etwas bewundern wollte, wurde ich am Arm gepackt und davongeschleift.

„Das kannst du dir später angucken!“ hieß es da, und schon fand ich mich inmitten der Völkerwanderung durch die Gänge wieder, vorbei an Loki und Lokina (?), schnurstracks zur Halle 5. Die vorübergehende Pilgerstätte für eingefleischte Anime- und Mangafans. Ich rannte also einige Zeit meinen Begleitern nach, hastete von Stand zu Stand, besah mir Perücken, Schwerter, Miniaturen von bekannten Animefiguren, betatschte hier eine Plüschkatze und „zwangskuschelte“ da mit jetzt schon stark schwitzenden Messebesuchern. Der Andrang in Halle fünf war durchaus bemerkenswert. Allerdings sehr ungünstig für Leute wie mich, die einfach nur mal am Rand stehenbleiben und schauen wollen. Vom Fotografieren gar nicht erst zu reden.

Ich hatte ja Zeit. Einen ganzen Tag, und wir würden wohl kaum nur in dieser Halle bleiben. Wir waren ja schließlich auf der Buchmesse.

Ganz so war es dann doch nicht. ICH war auf der Buchmesse, meine Begleiter waren auf der Animemesse. Dort blieben Sie auch. Ich entschloss mich nach drei Stunden Halle fünf den Rücken zu kehren, auch wenn ich gestehen muss, der Abschied von der Masamune-Nachbildung fiel mir schwer.

Nun, ich kannte die meisten der dort ausgestellten Mangas und Animes sowieso nicht. Irgendwann nach Dragonball Z habe ich den Anschluss verloren, was die neuesten Hits angeht. Dementsprechend gab es für mich als Anime-Oldie, der allerhöchstens noch die RTL2 Serien um die Jahrtausendwende kennt, nicht viel zu sehen.

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Ich manövrierte also irgendwie aus der Halle nach draußen und plante die weitere Vorgehensweise meiner Mission: Bücher gucken, Fotos machen, die Fantasyecke ausfindig machen, Bücher kaufen und etwas Essbares auftreiben. Drei Stunden hatte ich schon verloren. Also auf in die Schlacht!

Auch auf dem Weg in die weniger bevölkerten Hallen begegneten mir immer wieder aufwändig geschmückte Cosplayer und ich muss gestehen, einige davon waren unglaublich gut herausgeputzt. Andere hatten einfach nur Spaß und brachten die Menge zum Schmunzeln. Wie beispielsweise die männliche 1,90m Sailor Moon.

Die eigentlichen Hallen für die Verlage waren tatsächlich wesentlich angenehmer zu begehen. Zwar war auch hier guter Andrang, aber es ging um einiges gemütlicher zu. Es war nicht mehr nötig, mein Gesicht unbeabsichtigt in die Achselhöhle eines Zwei Meter Cosplay-Zwergs zu bohren. Sehr befreiend…

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Die Hallen waren gut geordnet nach Fachliteratur, Kinder und Jugendbüchern, Ausstellungsbereiche und immer wieder fand man größere Bereiche, in denen sich die Messebesucher selbst an Druckerpressen oder Ähnlichem versuchen konnten.

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Nachdem ich mir den mittlerweile dritten Kaffee hinter die Binde gekippt und einen groben Überblick der einzelnen Hallen ergattert hatte, machte ich mich auf, mir die Lutherbibel anzusehen. Ich mag kein gläubiger Mensch sein, aber ein so altes Buch vor mir zu haben, es anfassen zu dürfen, wenn auch nur mit Handschuhen… Ich finde das jedes Jahr aufs Neue toll. Und dieses Jahr habe ich endlich ein Foto von dem guten Stück machen können.

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Weiter gings zu den Buchbindern. Dort konnte man sich für 10 Euro soetwas wie einen Schlüsselanhänger basteln oder basteln lassen. Das Stück hatte höchstens drei Zentimeter zu bieten, konnte aber komplett vom Besucher selbst zusammengestellt werden. Direkt daneben gab es ein nach eigenen Wünschen gebasteltes Notizbuch. Ein paar Schritte weiter reichte mir ein sehr netter alter Mann hinter einer Druckerpresse kleine Karten mit der Prägung einer Frau aus dem Barock darauf. Der nette Mann war sehr redselig und erklärte mir, dass die Druckplatte einige hundert Jahre auf dem Buckel hätte und mit einem Kleber aus Roggenmehl befestigt war. Während er mir spitzbübisch dieses offene Geheimnis der Buchbindekunst zuflüsterte, sah ich aus dem Augenwinkel einen jungen Mann von höchstens sechzehn Jahren an mir vorbeilaufen. Auf dem T Shirt hatte er den Text „Free Hugs“ stehen, darunter eine Strichliste, die die Zahl 4 zeigte. Ich verabschiedete mich von dem netten Mann und beschloss, dem Kuschelmonster zu folgen.

Es dauerte nicht lange, da sah ich jemanden auf ihn zukommen, eine kurze Umarmung abgeben und wortlos davonlaufen. Der junge Mann zog einen Stift aus der Tasche und ergänzte seine Strichliste.

Und damit hatte ich eine kleine Nebenmission für mich selbst gefunden: Knuddeln!

Das tat ich auch. Auf der Messe liefen gefühlte hundert Leute mit einem Schild herum, das Umarmungen versprach. Ich dürfte sie alle erwischt haben!

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Während ich weiter durch die Ausstellungshalle huschte, fiel mir auf, dass es sehr viele Ecken gab, in denen man sich selbst betätigen konnte. Sei es die Meterlange Papierwalze, auf der sich jeder verewigen konnte, die Druckplatten, mit denen man sich für einen gewissen Betrag sein eigenes Bild von Einstein oder einem Baum malen konnte, der alte Buchdruck oder die alte Industrieschreibmaschine. Es gab so viel zu sehen und zu tun, da tut eine kurze Pause gut. Dachte ich. Mit Kaffee Nummer 5 bewaffnet stellte ich mich an einen roten Tisch und wollte kurz darüber nachdenken, was ich bisher gesehen hatte, da schob mir eine ältere Dame ein kleines Spiel zu. Gedächtnistraining nannte Sie es. Es ging darum, mit den vorhandenen Steinen das Spielfeld vollständig zu füllen, ohne dass Lücken entstehen. Ein wenig wie Tetris. Das Spiel war durchaus interessant, aber für 100 Euro nichts, was ich mir für ein Spiel im Taschenformat vorstellte.

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Weiter gings, auf der Suche nach einem Bekannten, den ich von der Arbeit her kenne, Herrn Dr. Frank Elstner. Verantwortlicher für den Palisander-Verlag. Das ist ein kleiner Verlag, der sich auf Indianerbücher spezialisiert hat. Man hat auch einige Karate-Bücher im Angebot, aber ich wollte natürlich sehen, wie die Resonanz für „Sitting Bull“ war, die neueste Errungenschaft, die ich im Büro schon hatte liegen sehen. Und ganz offensichtlich war einiges los. Herr Elstner schien sehr zufrieden, erzählte, dass er durchaus viele Interessenten und auch schon einige Verkäufe hatte. Ich war beruhigt, sah auf die Uhr und stellte fest, dass ich nur noch zwei Stunden hatte.

Verdammt, ich hatte Gwenny versprochen, ein paar Fotos zu machen, und die Fantasyecke hatte ich immer noch nicht gefunden. Also ging es wieder los, vorbei an einigen politischen Diskussionen, von denen ich mich grundsätzlich fernhalte, in die Kinder- und Jugendbuchabteilung. Hier gab es überall Nischen, in denen Eltern mit ihren Kindern saßen und vorlasen, es gab Autorenlesungen und viel zu tun für die Kleinen. Überall standen Maltische und Teller mit Keksen.

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Genau in der Halle wurde ich dann fündig, da mir aber die Zeit davonlief, schaute ich nur kurz auf die Auslagen, griff mir zwei Bücher, bezahlte und rannte zurück in den Eingangsbereich.

Aus Erfahrung der letzten Jahre wusste ich, dass die beste Gelegenheit, Cosplayer zu fotografieren in der Glashalle ist. Dort stehen jedes Jahr die Fotografen und machen professionelle Bilder der Kostüme. Und was es da alles zu sehen gab. Direkt vor mir lief gemächlich eine Bienenkönigin, deren Kostüm mehrere Monate Arbeit gemacht haben dürfte, irgendwo neben mir posierte ein Sesshomaru aus Inu Yasha, Zack Fair war so freundlich, für mich kurz zu posen, Thranduil, Gandalf und die Khaleesi nickten sich freundlich zu und ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass an dem Tag in Hogwarts Ferien waren. Die ganze Schule muss da gewesen sein.

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Deadpool war anwesend, einige Spielecharaktere, Ganondorf und Zelda, Link und mehrere Vertreter aus bekannten TV Serien wie Supernatural und Doctor Who. Auch Miss Piggy ließ sich nicht lumpen. Immerwieder stieß ich auch auf Charaktere aus MMOs und erkannte den Einen oder Anderen wieder.

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Zwar gab es auch in dieser Halle Gedränge, trotzdem hatte ich hier Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen, ohne permanent angerempelt zu werden.

Es gab wesentlich mehr zu sehen, als ich hätte mit dem Handy festhalten können. Lohnenswert ist ein Abstecher zu den Fotografen allemal. Auch für Leute, die sich nicht für Cosplay interessieren.

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Fazit des Tages:

Viel zu wenig Zeit!

Wer sich die Buchmesse wirklich in Ruhe ansehen will, sollte ein ganzes Wochenende einplanen. Wenn das allerdings eine Übernachtung erfordert, ist langfristige Planung nötig. Meist sind die Hotels schon Wochen vorher ausgebucht.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, darf beruhigt sein, meines Wissens nach gibt es jedes Jahr direkte Verbindungen mit Bus und Bahn innerhalb der Stadt.

Wie man sich denken kann, ist die Futtersituation auf einer solchen Messe recht teuer, zwar gibt es in jeder Halle Stände mit Fast Food und in den Zwischengängen Schnellrestaurants, aber die sind natürlich preisintensiv. Einen Kaffee gibt es für 2 bis 3 Euro, ein belegtes Brötchen kann aber schon mal 4 Euro schlucken. Wer die großen Portionen haben will, legt locker 7 Euro hin. Bargeld mitzunehmen ist also Pflicht.

Wenn man sich lediglich auf die Bücher konzentrieren will, sollte man die Animehalle meiden, zwar gibt es dort das Meiste zu sehen aber auf das Gedränge kann man verzichten, sofern man ein wenig Zeit für die Glashalle einplant, um die Kostüme zumindest einmal gesehen zu haben.

Das gesamte Messegelände ist behindertengerecht eingerichtet, es gibt Fahrstühle und Rampen an fast jeder Ecke und die Gänge sind ausreichend groß, um selbst mit einem Rollstuhl durchzukommen.

Der Eintritt belief sich dieses Jahr auf 17 Euro für die Tageskarte, wobei wir vorbestellt hatten.

Im Großen und Ganzen ist die Leipziger Buchmesse wirklich einen Besuch wert. Interessant ist es immer, auch mit der Familie. Es gibt genug zu sehen und zu tun und für gewöhnlich sind die Vertreter an den Ständen immer zu einem kurzen Gespräch bereit. Es gibt Autoren zum Anfassen, wobei man sich im Vorfeld informieren sollte, wer wann wo anwesend ist, es gibt Lesungen und Diskussionen… Viel zu viel, um das in einen Tag zu packen.

Bedenkt aber: Wer zur Buchmesse geht, braucht zwingend gutes Schuhwerk. Ich habe den Rest meines Wochenendes weinend auf meiner Couch verbracht, weil ich dank Blasen an meinen Füßen nicht mehr laufen konnte…