Feb 062015
 

Die Userin ViennaVampire bat uns darum, auf ein Studentenprojekt des Vienna Konservatoriums hinzuweisen, was wir hiermit tun 🙂

 

Liebe Musical-Freunde,

seit nunmehr anderthalb Jahren bin ich Studentin des Musicalstudiums am Vienna Konservatorium. Vor ungefähr einem halben Jahr begannen eine Gruppe Kollegen und ich an der Erarbeitung eines Studentenprojekts, das Anfang März seinen Höhepunkt erreicht: die erste deutschsprachige Aufführung von „A very Potter Musical„.
Im Zeitraum 10. – 14. März 2015 finden eine Reihe von Vorstellungen in einem kleinen Wiener Theater, dem „Theater im ersten Stock“ statt. Der Eintritt ist grundsätzlich frei, wer ein wenig Kleingeld in der Tasche hat und eine freie Spende abgeben möchte, wird selbstverständlich nicht aufgehalten.
Wir würden uns herzlich über jeden geneigten Zuschauer freuen, der an dem Stück interessiert ist. Um uns die Organisation zu erleichtern, bitten wir darum, bei Interesse eine E-Mail mit gewünschtem Termin und Anzahl der benötigten Tickets an folgende E-Mail-Adresse zu senden:  averypottermusical@t-online.de

Für Fragen bezüglich Zeit und Ort der Veranstaltung, sowie anderen Unklarheiten oder Interessensfragen kann mir jederzeit eine PM geschrieben werden. Ich stehe gerne mit Antworten zur Verfügung.

ViennaVampire

Jan 212015
 

Die Userin Satansbratn hat uns gebeten auf eine Open-Mic-Lesung des Literaturkreis „Tunnel über der Ahna“ aufmerksam zu machen, was wir hiermit tun möchten 🙂

Die Lesung findet am Sonntag um 20 Uhr im K19 auf dem Universitätsgelände in Kassel (Hessen) statt. Solltet ihr Interesse haben, lest euch bitte die Teilnahmebedingungen genau durch. Auch über Zuhörer würde sich der Literaturkreis sehr freuen.

Leipziger Buchmesse 2013

 Posted by at 22:57  Event
Mrz 192013
 

Oft schon wurde ich gefragt, wieso ich jedes Jahr wieder zur Buchmesse pilgere. Was soll es auf der Leipziger Buchmesse schon geben? Ich sei ja doch nur „Konsument“, wenn ich einen Verlag suchen würde… oder selber verlegen, ja dann… aber so? Nur wegen Büchern stundenlang von Halle zu Halle tapsen? Nee, viele Leute haben da kein Interesse dran.

Es sind ja nur Bücher…

Abertausende Bücher, Welten in die man hineintauchen und sich in ihnen verlieren möchte, ungeahnte Gefahren, die zu bestehen sind, gemeinste Feinde sind zu besiegen, man kann Freunde finden, die einen den Rest des Lebens begleiten werden, immerwährende Liebe kann man entdecken oder einfach nur das Abenteuer bestehen, das einem in der wirklichen Welt verwehrt ist. So würde ich Bücher beschreiben, was sie für mich bedeuten, wenn mich einer danach fragen würde.

Genau das macht sie für mich aus, die Faszination Leipziger Buchmesse.

Leider habe ich es in diesem Jahr erst am Sonntag, also dem letzten Tag, geschafft, die Messe zu besuchen. Zur seelisch und moralischen Unterstützung hab ich mir eine noch größere Leseratte als mich selbst mitgenommen und wir beschlossen, möglichst zeitig zu gehen. Halb zehn fuhr ich also von der B2 auf die Messeallee und ahnte schon, dass wir nicht zu früh dran waren. Zehn vor zehn wies man mir dann auch einen Parkplatz in Reihe 18 zu. Bereits vor der morgendlichen Eröffnung war es also schon voll.

In der Eingangshalle sammelten sich auch schon zahlreiche Besucher, die auf ihre Tickets warteten und so betraten wir die Messe. Zur groben Orientierung besorgten wir uns einen Plan und schlenderten erst einmal durch die große Glashalle. Von Halle 2 hielten wir uns fern, sahen wir doch die Massen, die dort hineinströmten. Der gläserne Tunnel war förmlich verstopft mit Menschen, die sich nur langsam und in Trippelschritten fortbewegen konnten und die Messe hatte für diesen Tag gerade erst begonnen.
Also gingen wir von Halle 1 schnurstracks in Halle 3. Dort landet man als erstes bei Sachbüchern. Von Philosophie über Religion und Wissenschaften, Geschichte und Allgemeinbildung blieben wir vor einem wunderschönen Nachdruck einer Nibelungenhandschrift  vom Brockhaus-Verlag stehen, fragten nach, ob man es einmal öffnen dürfte und vertagten den Erwerb auf Zeiten, in denen wir mit unserem Geld nichts besseres mehr anzufangen wissen. Faszinierend war das Buch ja… im Ledereinband mit Schnallen und allen Makeln, die auch das Original aufweist, im schönsten Mittelhochdeutsch… aber diese Meinung teilt wahrscheinlich auch nicht jeder. Für mich war es trotzdem einer der unvergessenen LBM-Eindrücke.

Weiter ging es durch die Reihen, wir betrachteten Grafiken, bewunderten Buchkunst und landeten schließlich bei den Hörbüchern. Tut mir Leid und das ist auch nur meine Meinung, aber ich will selber lesen und lasse mir nicht gerne vorlesen. Deswegen ließen wir diesen Bereich links liegen. Probehören war sowieso unmöglich, da zu dieser frühen Stunde schon sämtliche Kopfhörer belegt waren, die die Hörbuchverlage zur Verfügung stellten.

Die Religiöse Ecke dieser Ausstellungshalle durchschritten wir auch recht zügig, nahmen aber trotzdem die freundlich dargebotenen Broschüren entgegen. Nun kam langsam das Problem. Flyer stapelten sich in den Händen und weit und breit kein Beutel in Sicht. Doch Halle 5 schaffte da Abhilfe. Die erste Tragetasche! Endlich wurde man den Krempel aus den Händen los, den man zu Hause wahrscheinlich sowieso nicht wieder anschauen würde. Machen wir es kurz, bevor ich euch weiter mit meinem Rundgang langweile:

Diesjährige Ausbeute: 6 Kugelschreiber, 3 Tüten Gummibärchen, einmal Traubenzuckerbonbons, 3 kostenlose Tages-, äh, Sonntagszeitungen, 1 Philosophiemagazin, 1 Lifestyle-Glamour-Heftchen, 2 Luftballons, ein Schlüsselanhänger und diverse Leseproben im Miniformat. Keine Schlüsselbänder, keine Schokolade. Gab es die letzten Jahre mehr oder ist das wieder nur der Schatten der Erinnerung?

Was auch wie immer schön war, der Stand des Bunds für deutsche Schrift und Sprache. Hand aufs Herz. Wer kann noch Fraktur entziffern oder gar Sütterlin schreiben? Und wer hat noch nie davon gehört? Wie schon seit Jahren boten sie das Schreibheft zum Erlernen der Sütterlin-Handschrift im Selbsstudium an und meine beste Freundin schlug zu. Ich habe es mir schon vor drei Jahren gekauft und benutzt.Ich fände es ehrlich gesagt ausgesprochen schade, wenn dieses Wissen ausstirbt und es ist immer wieder toll alte Erbstücke wie Poesie-Alben der Urgroßeltern zu entziffern, die noch so beschrieben wurden.

Ein weiteres Highlight der LBM, das ich bislang ausgeklammert hatte, ganz klar: Die Cosplays. Ich bin selbst kein Cosplayer, aber ich bewundere zumeist die detailreichen Kostüme, die wohl in stundenlanger Kleinarbeit entstanden sind oder ein halbes Vermögen kosten müssen. Natürlich bleiben einem aber auch immer mehr die in Erinnerung, die es nicht so „gut“ getroffen haben. Mädels, die auf High Heels herumstaksen, die eindeutig keine Übung haben oder gleich nach ein paar Stunden auf barfuß umsteigen. Oder Jungs und Mädels bei denen man sich wünscht, sie würden Figuren mimen, die in etwa die gleiche Statur wie sie selbst haben. Vielleicht hab ich das auch nur verkannt, weil ich mich in den betreffenden Fandoms nicht auskenne… Wer weiß?

Zwei Bücher hab ich auch noch erstanden und dann wurde es uns nach vier Stunden Messe einfach zu voll und wir sind wieder heimgefahren.

 

Und nun seid ihr dran:

Was waren eure Highlights der LBM 2013?

Eure Caromaus

Usertreffen: Koblenz

 Posted by at 22:28  Event, Usertreffen
Mrz 182013
 

Ort: Koblenz Hauptbahnhof, Gleis 8
Datum/Zeit: Samstag, 13. April 2013, ca. 13:20 Uhr
Sonstiges: Ort des Treffens nach der Ankunft optional und wird gemeinsam entschieden
Organisator: littleblackcat

Bei Interesse Mail an littleblackcat

Zu finden auch im Forum unter Forentreffen regional.

Hinweis: Dieses Treffen ist von Usern für User geplant & ausgerichtet. Das Treffen ist inoffiziell & nicht von Seiten von Fanfiktion.de organisiert. Fanfiktion.de und die Administrative hat nichts damit zu tun.

Usertreffen Hamburg

 Posted by at 17:06  Event, Usertreffen
Mrz 012013
 

Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, ein Usertreffen in Norddeutschland zu organisieren und da ist es nun. Bei Interesse werde ich es auch gerne regelmäßig veranstalten, also nicht ärgern, wenn ihr an dem einen Tag keine Zeit habt.

Bitte beachtet, dass dieses Treffen nichts mit FanFiktion.de zu tun hat, sondern von Usern für User organisiert ist.

 

Wichtig! Wer ein Treffen bei sich in der Nähe organisieren möchte, der sollte das einfach tun. Die Daten schickt ihr bitte an Wortblume, damit sie das im Forum eintragen kann. Wenn ihr sie im Blog vermerkt haben wollt, schickt sie bitte auch an einen der oben links vorgestellten OPs.

Wer an einem Treffen teilnehmen möchte, meldet sich bitte ausschließlich per Mail beim zuständigen Organisator, ansonsten verliert man da schnell den Überblick. Gleiches gilt für Angebote von Mitfahrgelegenheiten. Wer sich jemandem anschließen möchte, meldet sich natürlich bei dieser Person.

Haltet bei euch bei Angeboten für Mitfahrgelegenheiten und Daten für Treffen bitte immer an das unten stehende Muster und ändert nur eure Daten!

Der entsprechende Thread ist hier zu finden: http://forum.fanfiktion.de/t/19468/1

 

Ort: Hamburg Hauptbahnhof, vor dem McDonalds oben, dort wo man auf die Gleise runterguckt.

Zeit: 13.04 (Samstag) um 12h

Sonstiges: Ich werde zum Treffen mein Operatorshirt anziehen, damit man mich erkennt. Ansonsten ist auf meinem Profil auch ein Bild zu sehen.

Ein Programm gibt es nicht, aber falls ich mich entscheide, das treffen regelmäßig stattfinden zu lassen, kann man darüber auch reden. Für dieses Mal werden wir uns wohl einfach in ein Café (bei gutem Wetter in einen Park) setzen und reden.

Organisator: Narina

 

Mitfahrgelegenheiten: Ab Kiel: Narina, Mitnahme von bis zu 4 Personen möglich. (Zug, S-H-Ticket, Abfahrt Kiel: 10:21h; Ankunft Hamburg: 11:37h),  ab Greifswald: Quesa, Mitnahme von bis zu 4 Personen möglich (Zug, Greifswald Abfahrt 07:19 – Stralsund Abfahrt 08:00 – Rostock Abfahrt 09:07 – Hamburg Ankunft 11:32)

 

Vorerst wäre das dann alles. Ich hoffe auf Teilnehmer und wünsche euch schon mal viel Spaß bei zukünftigen Treffen.

 

Connichi 2010

 Posted by at 10:37  Bericht, Event
Sep 202010
 

Photos by Arenja & Halphas

Eine Woche lang habe ich die Erlebnisse, die Bilder und Eindrücke der Connichi sacken lassen, nur um zu dem Schluss zu kommen, dass man ein derartige Spektakel nicht mit einfachen Worten beschreiben kann.
Welche Worte nutzt man, um die farbenprächtigen Kostüme, die kunstvoll genähten Kleider und die bunten Requisiten zu beschreiben? Schwarz auf Weiß. Reicht das?
Wie beschreibt man mit stummen Worten die Geräuschkulisse einer Con? Es ist laut, ja, manchmal verdammt laut. Es wird gelacht, gekreischt und vor allem geredet. Viele Con-Teilnehmer sehen sich nur ein- oder zwei Mal im Jahr. Das sieht man, das hört man.
Ich weiß nicht wo ich beginnen soll, wo das Ende ist und was genau ich schreiben kann, um einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie sich drei Tage in einer Welt außerhalb jeglicher gewohnter Normalität anfühlen. Ich versuche es einfach.


Photo 2 by Yoite
Photos 1 & 3 by Arenja & Halphas

Wie jedes Jahr lud das Connichi-Team in der Stadthalle Kassel zum alljährlichen Spektakulum – ja, das ist es wirklich.

Es war nicht meine erste Convention, auch nicht meine erste Connichi. Dieses Jahr habe ich bereits die LBM hinter mir, die Animuc und vor mir steht (eventuell) noch die FBM. Die AnimagiC musste ich dieses Jahr leider aussetzen. Bedauerlich, denn ich liebe Conventions. Ich bin selbst kein Cosplayer, kein eingeschworener Anime- und Manga-Fan, aber ich liebe es die Kostüme zu bewundern und habe einige gute Freunde, die ich sonst nur selten zu Gesicht bekomme, dort aber jedes Jahr treffen kann. Es ist erstaunlich, wie offen man sich dort gibt; Die Kostüme bieten immer die Basis für Unterhaltungen, aus denen oftmals Freundschaften entstehen.

Grüppchenweise finden sich Cosplayer des gleichen Fandoms zusammen, veranstalten Fan-Treffen, oder Fotoshootings.
Im Endeffekt reicht der Platz nicht, um zu schreiben, was auf einer Convention alles passiert und passieren kann, man muss es erleben, um einen kleinen Einblick gewinnen zu können.

Photo by Alucard

Die Connichi ist eine der größten, wenn nicht gar die größte Convention im deutschsprachigen Raum.
Neben den zahlreichen Cosplayern, locken auch einige Ehrengäste, Workshops, Vorträge & Diskussionsrunden, Veranstaltungen in der Veranstaltung, Wettbewerbe, Rollenspiele, Vorführungen und jedes Jahr ein Konzert am Samstag Abend. Dieses Jahr war OLIVIA am Start, die Samstag Abend dem Festsaal eingeheizt hat.

Programmpunkte hatte ich nur zwei auf meiner Liste. In kindlicher Sentimentalität versinkend, habe ich mir zusammen mit zwei Freundinnen die erste Folge und noch eine zweite von Saiber Raider angesehen. Erinnert sich noch jemand an Bim-Bam-Bino, damals noch auf Tele 5?

Während der Vorführung fiel mir zum ersten Mal auf, dass sich die Kampfszenen gleichen – dass es eigentlich immer die identischen Kampfszenen waren, die eingespielt wurden. Scheinbar über mehrere Folgen hinweg. Hat mich damals nicht gestört und während der Connichi hat mich diese Erkenntnis auch nur amüsiert.

Der zweite Programmpunkt war der Auftritt von Tsuki no Senshi am Sonntag und damit auch eine Premiere für mich, denn ich hatte mir bis Dato noch keine Showgruppe angesehen. Hätte ich vermutlich auch nicht, muss ich gestehen, wenn nicht der Umstand „OMGOMGOMG, DA KENNE ICH JEMANDEN!!!!1 MUSS-SEHEN!!111“ gegriffen hätte.

Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5Teil 6

In diesem Sinne: Danke für die Inspiration, mir dieses Stück anzusehen. Danke auch an meine Begleiter, für die Kommentare, die Informationen und die Gesellschaft.
Zum Stück selbst lässt sich sagen, dass ich – als Final-Fantasy-VII-Fan – gespannt war, wie TNS die Story von Crisis Core umgesetzt hat und nicht enttäuscht wurde. Eine sehr schöne Choreographie, eine wunderbare Leistung in Bezug auf Darstellung und Dialoge der TNS-Mitglieder, nur die Musik war stellenweise ein bisschen laut (zumindest in der vordersten Reihe).
Alles in Allem kann ich nur eine Empfehlung aussprechen, dass man – wenn sich die Möglichkeit bietet einen Auftritt zu sehen – sich die Zeit nimmt.

Photo by Saffron

Was kann man über eine derartige Veranstaltung sagen? Nichts. Man muss sie erleben. Mein besonderer Dank und die besondere Erwähnung an dieser Stelle gilt der Connichi-Orga, ihrem Team, den Männern und Frauen hinter den Kulissen, die mit dieser Convention ein wunderbares Event auf die Beine gestellt haben. Wenn ich auch recht planlos auf dem Congelände herum gestreunt bin, so war der Infostand grundsätzlich mein Ankerpunkt, an dem ich mich immer voll informiert gefühlt habe. Danke an meine Begleiterinnen, meine Begleiter, meine Jungs & Mädels, auch für die Fotos, insbesondere aber für ein wunderbares, aufregendes, amüsantes und erlebnisreiches Wochenende.

Photo by Saffron

Vielen Dank für die Fotos an YoiteArenja & Halphas, Saffron und Alucard.

Wer sich auf einem Foto findet & es aus dem Blog entfernt haben möchte, den bitte ich mich direkt anzuschreiben.

LBM 2010, die Zweite.

 Posted by at 17:00  Bericht, Event
Apr 032010
 

Dieser Beitrag wurde von Noctifer verfasst

Einen Bericht über Lesungen und vorgestellte Bücher findet ihr hier mit einem Beitrag von Eosphoros. Für die wunderbaren Bilder habe ich white-shark zu danken.

Nachdem ich seit Tagen vor einem leeren Formular sitze und mir überlege wie oder was ich am Besten schreibe, habe ich mich dazu entschlossen einen lediglich kurzen Eintrag zu verfassen.

Als Nicht-Cosplayer bin ich meist derjenige, der am Rand steht und die Rucksäcke und Taschen nachgeworfen bekommt, sobald ein interessierter Fotograf sich nähert die Pflichten eines Convention-Zivilisten wahr nimmt.

LBM

Weniger gefreut haben mich, muss ich gestehen, über diverse größere, um nicht zu sagen ausladendere Costüme, die bei der vollen Veranstaltung und dem Gedränge ein wenig unpraktisch auf arglose Messebesucher gewirkt haben. Bei der Connichi oder AnimagiC bewundere ich solche Kostüme, in den Hallen der LBM kann es jedoch zu einem dezent bissigen Kommentar meinerseits kommen, wenn ich zum x-ten Mal die Spitze eines Flügels im Auge habe. Ich möchte noch einmal betonen, auch für den Cosplayer, der mir ‚Engstirnigkeit‚ und ‚Spießigkeit‚ in weitestgehendem Sinne an den Kopf geworfen hat: Ich mag Cosplays. Wirklich. Ich finde Cosplays toll. Ich weiß auch handgearbeitete Flügel zu schätzen. Nur kann ich diese Flügel nicht bewundern, wenn deren Spitze gerade dabei ist mir ein Auge auszustechen.

Weitere verbale Entgleisungen, wie die einer junge Dame, die, weiß Cthulhu Gott warum, schrill kreischend die Treppe hoch und runter rannte, lasse ich gemeinhin unerwähnt. Mit schrill spiele ich auf die Penetranz, sowie die Lautstärke an, wie sie sonst nur ein Düsenflugzeug beim Start an den Tag legt. Ebenso möchte ich mich nicht erinnern nicht weiter auf visuelle Patzer, wie ein irritierender und nicht allzu magischer Ausblick auf Sailor Moons Unterwäsche, eingehen.

An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an white-shark für die wunderbaren Fotos.

Bei der Unterhaltung mit einigen Cosplayern, mit denen ich befreundet bin und die ich an dieser Stelle herzlich grüßen möchte, waren die Meinungen zu Qualität und Vielfältigkeit eher durchwachsen. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass die Anzahl der Cosplayer von Jahr zu Jahr wächst. Das ist, denke ich, im Grunde genommen eine gute Entwicklung, denn die Cosplayer machen für mich ebenfalls einen Teil des Charmes der LBM aus. Einige meiner Freunde sind jedoch der Meinung, dass die Qualität zum Teil in die unteren Sphären abgesackt ist. In Überzahl waren, wie schon bei den letztjährigen Veranstaltungen, Naruto-Cosplayer.

Die großen, exotischen Cosplays, bei denen man nur staunen kann wie der Cosplayer das wohl hinbekommen hat, sind natürlich mehr auf reinen Cosplay-Veranstaltung oder Manga-Anime-Convention zu bewundern. Oder bei der Frankfurter Buchmesse, bei der dieses Jahr das Finale der Deutschen-Cosplay-Meisterschaft stattfinden wird.

Ansonsten verweise ich darauf, dass Pensionen und Hotels zu Messezeiten unverschämte Preise verlangen Leipzig nicht nur zur Messezeit einen Besuch wert ist. Der Coffee Culture Charme dieser Stadt ist wirklich wunderbar.

Entspannende Feiertage wünsche ich, auf dass euch der Hase nicht beißt.

Leipziger Buchmesse 2010

 Posted by at 11:00  Bericht, Event
Mrz 262010
 

Dieser Beitrag wurde von Noctifer verfasst

 

Die Leipziger Buchmesse 2010 kann man mit einem simplen Wort zusammen fassen: Gigantisch.

Nicht nur Besucher, sondern auch Autoren tummelten sich in den Hallen des Leipziger Messegeländes und drängten sich dicht an dicht durch die Gänge. Während Cosplayer meine ganze Aufmerksamkeit beanspruchten, besuchte Eosphoros die Lesungen der deutsprachigen Meisterautoren des Fantasy-Genre.

Mit Wolfgang Hohlbein, Markus Heitz und Bernhard Hennen erfreuten die wohl bekanntesten Autoren der deutschsprachigen Fantasyszene ihre Leser und Fans. Während der „Langen-Heyne-Fantasynacht“ gaben sich zusätzlich Boris Koch, Victoria Schlederer, Christoph Hardebusch und Oliver Dierssen die Ehre.

Hier der Bericht meiner lieben Eosphoros, der ich tausend Mal zu danken habe. Demnächst folgt mein Bericht über dezent ungünstige Aussichten unter den Rock von Sailor Moon, visuelle Reizüberflutung bedingt durch bunte Kostüme und besagte Aussicht unter Sailor Moons Röckchen und kreischende, treppauf und treppablaufende Teenies.

Folgender Bericht ist, wie schon erwähnt, von Eosphoros verfasst worden: Continue reading »