Jun 242013
 

Dieser Text wurde von Fizban Pernegelf verfasst

 

Da immer wieder nachgefragt wird, wie man Steckbriefe ausformulieren soll, will ich euch das einmal erklären.

Steckbriefe:

Fanfiktion.de gestattet es, für Steckbriefe ein einzelnes separates Kapitel zu nutzen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass nur vollständig ausformulierte Steckbriefe zulässig sind. Steckbriefe, die stichpunktartig oder in Tabellenform abgefasst werden, sind regelwidrig. Weiterhin müssen Steckbriefkapitel zeitgleich mit einem Prolog oder dem ersten Kapitel der Geschichte gepostet werden.

 

Die Regel dazu findet ihr in unseren „Verbote und Einschränkungen“.

Man darf also pro Geschichte genau ein seperates Kapitel mit ausformulierten Steckbriefen posten. Dies gilt allerdings nur, wenn zeitgleich ein Prolog oder das erste Kapitel der Geschichte hochgeladen wird.
Ausformuliert bedeutet, dass die Charakterbeschreibung zu ganzen, miteinander zusammenhängenden Sätzen (= Fließtext) ausgeschrieben wird. Ganz so, wie man es auch in einem regulären Textkapitel machen würde.

Der Einfachheit halber möchte ich euch das an einem Beispiel demonstrieren:

Dieser tabellarische (und somit regelwidrige!) Steckbrief soll zu ganzen Sätzen ausformuliert werden [Bitte nicht wundern. Die Daten sind canontechnisch nicht korrekt. Sie dienen nur der Veranschaulichung.]

 

Name: Erestor
Rasse: Noldo
Alter: über 6.000 Jahre
Posten: Berater Elronds in Bruchtal
Lieblingsfarbe: nachtblau
Loveinteresst: Glorfindel
Größe: 1.82 m
Gewicht: 56 kg
Augenfarbe: grau
Haarfarbe: schwarz

 

Eine ausformulierte (und somit regelkonforme!) Variante könnte nun zum Beispiel so aussehen:

 

„Erestor ist ein Noldo, der über 6.000 Jahre alt ist und als Berater Elronds in Bruchtal fungiert. Er ist 1,82 m groß und wiegt 56 kg. Seine Haare sind schwarz und seine Augen grau. Außerdem hat er eine Schwäche für Glorfindel und liebt die Farbe Nachtblau.“

 

Man könnte die Beschreibung natürlich noch ein ganzes Stück ausbauen, denn Charaktere leben ja bekanntermaßen und je mehr Gedanken man sich vorher gemacht hat, umso leichter wird das Schreiben.

 

„Erestor: Er wurde als Noldo im Zeitalter der Bäume in Valinor geboren und ist der ältere Bruder Ecthelions. In Valinor und auch später im ersten Zeitalter lebte er zuerst als einer der Krieger Finrods in Minas Tirith, kannte aber Glorfindel noch nicht. Nach der Fertigstellung Gondolins erhielt er eine Nachricht Ecthelions und schloss sich Turgon an. Dort lernte er dann auch Glorfindel kennen, dem er schon damals verfiel. Er selbst blieb Krieger, da er zu heißblütig und zu undiszipliniert war. So unterstützte er seinen jüngeren Bruder als dessen Hauptmann. Erst nach dessen und Glorfindels Tod lernte er sich zu zügeln, da die Trauer ihn hart traf. Viele Jahre wanderte er ziellos durch Beleriand, versuchte den Fall zu verarbeiten. Erst als er hörte, Earendils Kinder und dessen Frau seien überfallen worden, kehrte er zurück. Doch erst nach dem Krieg des Zorns traf er Elrond und Elros.
Im zweiten Zeitalter übernahm er die Ausbildung Elronds, aber auch Thranduil und Celebrían lernten bei ihm. Zeitgleich übernahm er einen Beraterposten an der Seite Ereinions. Er begleitete Elrond auch nach Eregion und durch all die Kriege, aber er war des Kämpfens leid. Glorfindels Ankunft überraschte ihn, erinnerte ihn noch mehr an das Leid, doch war er in der Zwischenzeit fast bitter geworden nach außen und verbiss alle, die ihm nahe standen. Nach der Schlacht des letzten Bündnisses ging er als Berater Elronds nach Bruchtal.
Erestor ist von eher zierlicher Gestalt, seine langen, schwarzen Haare reichen bis in sein Kreuz und seine dunklen, grauen Augen sind stechend, durchdringen einen regelrecht.“

 

Mrz 282013
 

Ziel eines jeden Autors sollte es sein, Bilder durch Worte entstehen zu lassen – und nach diesem Grundprinzip funktioniert auch FF.de.

Natürlich verleitet das Veröffentlichen im Internet dazu, den Geschichtentext mit Links zu untermalen. FF.de toleriert diesen Wunsch auch, allerdings mit gewissen Einschränkungen, wie aus dem Regelwerk hervorgeht.

Was ist eingeschränkt gestattet bzw. eingeschränkt verboten?

– Links
FanFiktion.de gestattet es den Autoren, in den Geschichten Links zu Fanart etc. unterzubringen, solange diese mit den Nutzungsbedingungen konform gehen. Nichtsdestotrotz gibt es Limits. Eine Geschichte muß auch weiterhin wie eine Geschichte wirken und nicht wie eine Linksammlung. Wenn ein Autor nicht beschreiben kann oder will, dann sollte er besser gar keine Geschichte schreiben, anstatt dutzende Links zu setzen, die ihm diese Arbeit abnehmen sollen.

Nachdem diese Regel bei einigen Autoren auf Unverständnis zu stoßen scheint, haben wir uns entschlossen, diese kurz näher zu erläutern.

 

Wie viele Links sind denn nun erlaubt?

1) Verallgemeinernd kann man sagen, dass die Gesamtanzahl der Links die Gesamtanzahl der Kapitel nicht überschreiten sollte. Eine Geschichte mit 20 Kapiteln sollte also allerhöchstens 20 Links enthalten. Weniger geht natürlich immer, nur bei mehr wird es problematisch. Eine Geschichte, die bei 20 Kapiteln mehr als 20 Links beinhaltet, wird über kurz oder lang gesperrt und der Autor dazu aufgefordert, die Links zu reduzieren.

2) Auch wenn wir auf 20 Kapiteln 20 Links tolerieren, ist davon abzuraten, alle Links in einem einzigen Kapitel unterzubringen. Kapitel, die nahezu mehr Links als Text enthalten, werden als Linksammlung eingestuft. Auch in diesem Fall wird die betreffende Geschichte über kurz der lang gesperrt und der Autor dazu aufgefordert, die Links zu reduzieren. Die einzige Ausnahme zu dieser Regel bilden Quellangaben (siehe Punkt 6).
Im Allgemeinen kann man sagen, dass ein bis zwei Links innerhalb eines Kapitels anstandslos durch die Prüfung rutschen – immer vorausgesetzt, dass sie nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen und die Geschichte keine weiteren Regelverstöße beinhaltet.

3) Sofern Video- oder Musik-Links (z.B. YouTube) als Inspirationsquelle gedient haben, dürfen auch diese verlinkt werden. Allerdings sollte pro Kapitel nicht mehr als ein Video- oder Musik-Link untergebracht werden.

4) Um eine regelkonforme Songfic zu schreiben, ist es notwendig, sowohl Interpret als auch Liedtitel innerhalb der Songfic anzugeben. Ein Musik-Video allein ist allerdings keine verlässliche Quellangabe, zumal Musik-Videos relativ schnell gelöscht werden können und die Songfic dann ohne jeden Hinweis zum Original dasteht. Daher empfiehlt es sich, Interpret und Liedtitel unabhängig vom Link anzugeben.

5) Bei ausformulierten Steckbriefen tolerieren wir einen Link pro Charakter. Ein MMFF-Kapitel, das fünf Charaktere vorstellt, darf also insgesamt fünf Links (jeweils einen pro Charakter) beinhalten, auch dann, wenn die gesamte FF erst zwei Kapitel hat. Jedoch dürfen diese Links nicht die wörtliche Beschreibung der Charaktere ersetzen. Generell dienen Links zur Ergänzung des Textes, nicht zum Ersatz desselbigen.

6) Ein Sachtext gilt auch dann als regelkonform, wenn die Gesamtanzahl der verlinkten Quellangaben die Gesamtanzahl der Kapitel übersteigt. Wenn der Autor möchte, darf er die Quellangaben auch in einem separaten Kapitel unterbringen, quasi als Literaturverzeichnis. Aber bitte denkt daran, dass Links mit der Zeit aus dem Netz entfernt werden können, so dass die Verlinkungen in weiterer Folge nicht mehr funktionieren. Daher ist anzuraten, Quellangaben nicht nur als Link, sondern auch als Zitat anzugeben. Ein Zitat einer Onlinequelle beinhaltet den Namen des Autors/Beitragsverfassers, den Titel des Beitrages, die URL und – in Klammern gesetzt – das letzte Abrufdatum der Internetseite.

 

Welche Art Links darf ich in meiner Geschichte denn verwenden?

– Eingesetzte Links sollten grundsätzlich Geschichtenbezug haben. Links mit Geschichtenbezug können z.B. Fanarts, Inspirationslinks, Quellangaben oder auch Foren-Projekte sein.

Links dürfen keinesfalls gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen. Geschichten, die z.B. pornographische oder gewaltverherrlichende Links beinhalten, werden über kurz oder lang gesperrt, bis der Autor die entsprechenden Links entfernt hat. Auch Links, die dem Leser suggerieren, etwas zu kaufen oder einem kostenpflichtigen Club beizutreten, sind hier nicht gerne gesehen.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass es vier Faustregeln gibt, an denen Autoren sich orientieren können:

1.) Links sollten in Maßen eingesetzt werden, nicht in Massen.
2.) Der Inhalt der Links sollte in direktem Zusammenhang mit der Geschichte stehen.
3.) Links dürfen keine Beschreibungen ersetzen.
4.) Der Inhalt der Links darf nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.

Wer sich daran hält, sollte keine Probleme mit uns bekommen. 😉

 

Und zuguterletzt, weil uns diese Frage des Öfteren gestellt wird: Wie kann ich denn einen Textlink setzen?
Der Befehl zum Setzen eines Textlinks lautet: [link href=“Linkadresse“]Name, den der Link im Text tragen soll[/link]

Ich hoffe, damit ist ein wenig klarer, worauf wir Operatoren bei der Link-Prüfung achten. Bei Fragen oder Unklarheiten: Nicht zögern, einfach fragen.

Liebe Grüße,
invisible ink